Dienstag, 16. Oktober 2012

Palya! ("Hallo" auf der Sprache der Aborigines)

 Nach unserem Roadtrip haben wir die letzten Tage in Perth in unserem alten Hostel verbracht. In den Tagen haben wir uns den Kings Park und Fremantle angeschaut.
Am 8. Oktober sind wir dann für 5 Tage nach Alice Springs geflogen. Dort haben wir 3 Tage lang eine Tour gemacht.
Am ersten Tag unserer Tour sind wir zum Uluru gefahren, um diesen bei über 40 Grad zu umrunden. Nach der Umrundung sind wir zu einem Aussichtspunkt gefahren und haben dort den Sonnenuntergang vor dem Uluru angeschaut und zu Abend gegessen. Anschließend sind wir zu einem Campingplatz gefahren, um dort die Nacht in unseren Swags unterm Sternenhimmel neben dem Lagerfeuer zu verbringen.
Am zweiten Tag machten wir uns ganz früh morgens auf, um den Sonnenaufgang vor dem Uluru anzuschauen. Danach standen die Kata Tjuta auf dem Programm und wir machten dort eine Wanderung zu 'The Valley of Winds'.
Als wir alle die Aussicht genossen hatten, machten wir uns auf den Weg zur Kings Creek Station, wo wir die Nacht verbringen wollten. Auf dem Weg dorthin hielt unser Tourguide plötzlich an, um uns einen 'Thorny Devil', eine gelb-orangene Eidechse zu zeigen. Am Lagerfeuer wurden dann noch Marshmallows gegrillt.
Am dritten Tag unserer Tour gings zum Kings Canyon. Auf dem Weg dorthin musste unser Tourguide plötzlich stark abbremsen, da eine Kamelherde über den Highway rannte.
Nach dem anstrengenden Aufstieg zeigte unser Tourguide uns verschiedene Pflanzen, die die Aborigines als Medizien oder ähnlichem genutzt haben und den Garden of Eden, einem kleinem „See“ in mitten der Schlucht. Der Kings Canyon hat uns am besten gefallen, da die Landschaft dort so vielfältig und wunderschön war. Nach der Wanderung ging es leider zurück in Richtung Alice Springs. Wir hielten in einer Geisterstadt, wo wir zu Mittag aßen. Danach ging es noch zu einer Kamelfarm, wo wir eine Runde auf einem Kamel, namens Mona, geritten sind.

Zurück in Alice Springs haben wir dann kurz im Hostel geduscht und sind dann zum gemeinsamen Abendessen mit der Gruppe in die Rock Bar.
Uluru
 
Kata Tjuta - Valley of the Wind
 
Kings Canyon
 
Kings Canyon
 
 

Bilder vom Roadtrip

Kalbarri Nationalpark
 
 
Kalbarri Nationalpark
 
Monkey Mia
 
Unser "Sweaty Thing"
 
Schnorcheln in Coral Bay
 
Coral Bay
 
Blowholes
 
 
 
Unser Schlafplatz im Outback
 

Freitag, 12. Oktober 2012

Roadtrip to Coral Bay


Hallo ihr Lieben,
es tut uns Leid, dass wir so lange nichts mehr von uns hören lassen haben, aber wir hatten immer nur kurz Internet und die Zeit haben wir dann mit skypen verbracht.
Vor knapp 3 Wochen haben wir uns für 11 Tage einen Campingvan gemietet und sind die Westküste von Perth bis zur Coral Bay hochgefahren.

Nachdem wir uns an das Fahren auf der linken Seite gewöhnt hatten, haben wir unseren ersten Schlafplatz in Dongara, direkt am Hafen, gefunden. Wir waren ziemlich stolz auf uns einen kostenlosen Schlafplatz, direkt am Strand, gefunden zu haben und sind mit Meeresrauschen im Ohr eingeschlafen. Am nächsten Morgen wurden wir dann aber mit 3 lauten Schlägen gegen den Campingvan aus unserem Schlaf gerissen. Nachdem Anne aus dem Fenster geschaut hatte rief sie nur noch: „Isi, Isi, wach auf! Da ist ein Ranger!“  Blöderweise hatten wir am Abend zuvor zwei Schilder mit der Aufschrift „NO CAMPING“ übersehen. Der Ranger gab uns widerwillig 5 Minuten zum Wegfahren, ansonsten hätten wir 300 Dollar Strafe zahlen müssen.
Wir machten uns dann so schnell wie möglich auf den Weg zum Kalbarri Nationalpark. Dort haben wir uns viele verschiedene Klippen angeschaut und hatten sogar Glück Wale beobachten zu können. Die Nacht verbrachten wir dann auf einer Pferderanch und fuhren am nächsten Tag über Denham nach Monkey Mia. Dort verbrachten wir zwei Tage im Dolphin Resort, wo es morgens eine Fütterung für halbzahme Delfine gab.
Auf dem Weg zur Coral Bay haben wir in Point Quobba eine Nacht verbracht, wo wir an Klippen mit bis zu 20m hohen Wellen noch einmal Wale beobachtet haben. In Coral Bay angekommen, war es dann so heiß, dass wir uns sofort an den Strand gelegt haben und in türkisfarbenem Wasser geschwommen sind.
Am nächsten Morgen hat uns ein Mann mit seinem Sohn zum Schnorcheln eingeladen. Nachdem wir dann über Sanddünen geklettert sind, sind wir an einer wunderschönen, verlassenen Bucht angekommen. Beim Schnorcheln haben wir sehr schöne, bunte Fischschwärme, Rochen und drei große Wasserschildkröten gesehen.
Coral Bay war leider unser letzter Halt unseres ersten Roadtrips, sodass wir wieder zurück nach Perth fahren mussten. Trotz der eiskalten Nächte, der harten Matratze und 11 Tagen Nudeln mit Tomatensoße, sind wir sehr froh den Roadtrip gemacht und so viel gesehen zu haben.
Ganz liebe Grüße,
Anne und Isabelle
(Bilder kommen noch)

Freitag, 21. September 2012

Ankunft in Australien

Hallöchen,
nachdem wir mit unserem hölzernen Souvenir aus Hong Kong durch den Zoll gekommen sind, sind wir gut in Perth angekommen. Nach einem ersten Schock über die Lebensmittel- und Alkoholpreise, sowie die Unordnung in unserem Hostelzimmer, haben wir uns mittlerweile ganz gut eingelebt.
Und Anne hatte mal wieder eine Begegnung mit einem Tier. Diesmal wurde sie von einer fliegenden Kakerlake attackiert. :D
Viel mehr gibt es noch nicht zu erzählen und Bilder gibt es leider auch noch keine.

Bis hoffentlich ganz bald mit mehr Informationen und Bildern,
Anne und Isabelle

Montag, 17. September 2012

Die letzten Tage in Hong Kong

Gestern sind wir mit dem Bus auf den höchsten Berg Hong Kongs gefahren um nochmal eine schöne Sicht auf die ganze Stadt zu genießen. Runter gings dann mit der bekannten Peak Tram.
Da wir am Freitag leider an die falsche Seite der Stadt gefahren sind, haben wir uns nach dem Peak auf dem Weg zum Temple of Ten Thousand Buddhas gemacht. Diesen Tempel könnte man unserer Meinung nach aber auch genauso gut "Temple of Ten Thousand Treppenstufen" nennen, denn mindestens so viele Stufen haben wir erklommen um beim Tempel anzukommen. Schon auf halber Strecke begegneten uns am Wegrand viele goldene Buddhas. Jedoch lohnten sich die Anstrengungen und das Schwitzen in der prallen Sonne und wir wurden mit einer wunderschönen Tempelanlage belohnt. Wir hatten noch nie zuvor so viele Buddhas an einem Ort gesehen.
Das Bild von unserem Lieblingsbuddha, dem Langarm, dürft ihr euch nicht entgehen lassen!
Als Isi die Lust gepackt hatte, noch weitere Treppenstufen zu einem anderen Teil des Tempels hochzuwandern, hatte Anne eine nette Begegnung mit einem Affen (diesmal wirklich!).
Nach einem schönen Aufenthalt ließen wir die 10000 Treppenstufen hinter uns und machten uns auf den Weg zu einer Pizzeria, wo wir eine "Second Round" Wein umsonst bekamen und Isi für Britney Spears gehalten wurde.
Heute wollten wir mit der Fähre nach Macau fahren, hatten auch angeblich die richtigen Fahrkarten, sind aber auf Taipa, einer anderen Insel, gelandet. Nach langem Hin und Her haben wir es dann auch mit einem Bus nach Macau geschafft und haben uns die Fassade der St. Pauls Cathedral, ein UNESCO Welterbe, angeschaut.
Morgen gehts weiter nach Australien, denn das nächste Ziel ist: PERTH!

Fazit von Hong Kong: stinkt.
Nein, Spaß bei Seite, auch trotz dem Smog war Hong Kong beeindruckend und wir hatten fünf schöne und interessante Tage. Wir sind aber froh, dass es morgen endlich weiter nach Australien geht.

Ein letztes mal liebe Grüße aus Hong Kong und bis bald,
eure Anne und Isabelle



 

 

 


Samstag, 15. September 2012

15.09. Lantau Island

Um dem Gestank der Großstadt zu entfliehen, sind wir heute nach Lantau Island gefahren.
Wir sind 5,7 Kilometer von Tung Chung mit der Gondel zum Ngong Ping Village gefahren. Dort haben wir uns das Dorf und das Po Lin Monastery (Kloster) angeschaut und sind anschließend die Treppenstufen zum Tian Tan Buddha hochgelaufen.
Nachdem wir die Aussicht genossen haben, sind wir mit dem Bus zu einem kleinen Fischerdorf namens Tai O gefahren. Auf der kurvigen Fahrt durch den "Urwald" begegnete uns auch ab und zu eine freilaufende Kuh mitten auf der Straße. Nach Ankunft im Dorf haben wir eine Bootstour durch Tai O und Umgebung gemacht. Leider haben wir keine Delfine, wie versprochen, gesehen. (Anne beharrt immernoch darauf einen gesehen zu haben)
Nach der Bootsfahrt haben wir uns noch ein wenig das Dorf angeschaut und Pandan Egg Balls, die dort als Spezialität gelten, gegessen.
Zurück in Hong Kong sind wir abends noch chinesisch essen gegangen, was sich als ziemlich großer Spaß herausstellte. Erst mussten wir eine Nummer für den Tisch ziehen, die später dummerweise nur auf chinesisch ausgerufen wurde und dann hatten wir kleine Problemchen mit den Stäbchen zu essen.
Zu guter letzt bekamen wir eine Rechnung auf der nur chinesische Zeichen waren und wir keine Ahnung hatten, was sie bedeuteten und wie viel unser Essen kosten sollte.
Wir ernteten zwar ziemlich komische Blicke, hatten aber unseren Spaß.




 

14.09. Bird Market, Fish Market, Wong Tai Sin Temple

Gestern traten wir in die etwas traditionellere Welt Hong Kongs ein und besuchten den Vogel- und Fischmarkt. Dabei bot uns Hong Kong Bilder von einer eher ungewohnten Tierhaltung. Vögel werden in winzigen Käfigen zur Schau gestellt und Fische in kleinen Plastiktüten an die Wand gehängt. Ein paar Schritte weiter konnte man gebratene Gänse (mit Kopf) kaufen.
Um uns von diesen schockierenden Eindrücken zu erholen und unsere innere Ruhe zu finden, statteten wir dem Wong Tai Sin Tempel einen Besuch ab. Die Tempelanlage war auch trotz der vielen Hochhäuser drumrum sehr eindrucksvoll.